PublBox – Social Media Planungstool

Business Academy Ruhr Marketing und Public Relations (PR), Social Media Marketing, Social Media Tools

PublBox ist ein PlanungstoolLogo von Publbox, mit dem man mehrere Social Media Seiten auf einmal verwalten kann. Da es noch recht neu auf dem Markt ist, habe ich beschlossen, es für eine Woche zu testen und vorzustellen. Vorweg kann ich sagen, dass das Programm für all diejenigen geeignet ist, die mehrere Social Media Accounts besitzen, parallel posten und generell ihren Content und Feed mit einem einfachen Tool planen wollen.

Schritt 1: Account bei PublBox erstellen

Anmeldebildschirm bei PublBox

Anmeldebildschirm bei PublBox

Bevor Sie mit der Verwaltung Ihrer Social Media Accounts starten können, müssen Sie sich einen Account bei PublBox erstellen. Sie habe die Möglichkeit, sich entweder mit Ihrem Facebook- oder mit Ihrem Google-Account anzumelden. Anschließend möchte die Seite noch wissen, in welchem Berufsfeld Sie tätig sind und welche Aufgaben Sie mit dem Tool lösen möchten. Beides ist anhand einer Dropdown-Liste einfach und schnell erledigt. Wählen kann man beim Berufsfeld zum Beispiel zwischen NGO, Blogger, kleinem Unternehmen und großem Unternehmen.

Schritt 2: Accounts verknüpfen

Nach der Anmeldung sehen Sie das erste Mal Ihr PublBox Dashboard vor sich. Um das Tool nun richtig nutzen zu können, werden Sie aufgefordert, Ihre Social Media Accounts mit PublBox zu verbinden. Möglich sind Facebook, Twitter, Instagram, Google Plus (befindet sich allerdings noch in der Beta Version), LinkedIn, YouTube und Telegram (ebenfalls in der Beta Version). Ich habe mich dafür entschieden, zunächst einmal Instagram und Facebook einzurichten. Die Einrichtung funktionierte problemlos. Man loggt sich über PublBox auf Facebook ein und sieht dann auch die normale Anmeldeseite des Netzwerks. Des Weiteren kann genauer eingestellt werden, welche Erlaubnisse Sie PublBox beim Posten geben und auch, ob Sie Ihre Posts nur auf einer bestimmten Seite veröffentlichen möchten.

Soziale Netzwerke verknüpfen

Soziale Netzwerke verknüpfen

Schritt 3: Tool erkunden

PublBox Benutzeroberfläche

PublBox Benutzeroberfläche

Nachdem die Social Media Accounts eingerichtet sind, habe ich das Tool erstmal erkundet. Auf der linken Seite des Dashboards sieht man die verschiedenen Funktionen: Beitrag erstellen, Smart Kalender, Inhaltsstrategie, Design Editor und personalisierte Tabs. Außerdem gibt es noch die Funktion „Berichte“, die sich aber ebenfalls noch in der Beta Version befindet. Insgesamt sind die Funktionen selbsterklärend und übersichtlich gestaltet. Besonders gut gefallen hat mir der Smart Kalender, in dem man Beiträge zeitlich genau terminieren kann. Außerdem bietet der Kalender eine Leiste, in der alle außergewöhnlichen Feiertage aufgeführt sind. Diese erweisen sich oft als sehr beliebt in den Sozialen Netzwerken, werden aber meistens schnell vergessen. Mit dem Smart Kalender hat man dementsprechend alles gut im Blick. Desweiteren hat man im Smartkalender jedoch auch die Möglichkeit, fertige Beiträgen aus unterschiedlichen Themengebieten auszuwählen. Eine weitere Funktion, die mir hier gut gefällt, ist die Inhaltsstrategie. Durch Optionen wie Fotowettbewerbe und Rabattcodes kann man seine Posts aufpeppen und seinen Followern einen neuen Anreiz zum Folgen geben.

Tabseinstellungen, um seine Posts interessanter zu gestalten.

Tabseinstellungen, um seine Posts interessanter zu gestalten.

Schritt 4: Beitrag erstellen

Als Nächstes habe ich meinen ersten Beitrag erstellt. Dabei sticht die Schaltfläche „Beitrag erstellen“ schon farbig hervor und ist problemlos zu finden. Ich habe die Möglichkeit, meine Beiträge direkt zu posten, oder aber auch, sie zu planen. Wenn Sie Beiträge planen möchten, zeigt PublBox, wann die beste Zeit ist, Ihren Beitrag zu veröffentlichen. Der geplante Beitrag erscheint dann auch im Smart Kalender, sodass man einen guten Überblick über seine Social Media Aktivität hat.

Beiträge im Smartkalender planen

Beiträge im Smartkalender planen

Ende der Testphase

Nach einer Woche endete meine Testphase und ich wurde per Mail direkt darüber informiert. Gut war, dass man den Account nicht rechtzeitig kündigen musste und sich ansonsten das Abonnement kostenpflichtig verlängert, sondern dass es automatisch gestoppt wurde. Nach der Testphase kann sich der Nutzer für ein bestimmtes Paket entscheiden oder PublBox nicht mehr benutzen. Wenn man sich dazu entscheidet, PublBox nicht mehr zu nutzen, gibt es allerdings keinen eigenen Button, um den Account zu löschen. Das finde ich eher schlecht, wenn sich natürlich auch die Verknüpfungen zu den Social Media Accounts löschen lassen. Allerdings besteht die Möglichkeit, den PublBox Kundenservice anzuschreiben und eine Löschung des Accounts zu beantragen.

Mail für das Ende des Abonnements

Fazit:

Nachdem ich das Tool nun eine Woche getestet habe, kann ich sagen, dass die einwöchige Testversion noch lange nicht ausreicht, um alle Funktionen von PublBox ausreichend kennenzulernen. Das Programm befindet sich außerdem noch in der Beta Phase, das heißt, manche Funktionen sind noch nicht freigeschaltet, wie zum Beispiel der „Willkommenstab“ und der Nutzer weiß dementsprechend auch noch nicht, was sich dahinter verbirgt. Die Funktion der Berichterstattung befindet sich ebenfalls noch in der Beta Phase und ist noch nicht komplett ausgereift. Meiner Meinung nach sollte PublBox – da das Programm noch in der Entwicklung ist – den neuen Nutzern mit längeren Testversionen oder vergünstigten Monatsabos das Tool schmackhafter machen. Alles in allem ist es jedoch aufgrund der einfachen Benutzeroberfläche und der übersichtlichen Gestaltung ein gutes Programm.

Preispakete Publbox

Preispakete Publbox

Dieser Beitrag wurde von Julia Sander, Praktikantin von März bis Juli 2018 bei der Business Academy Ruhr, verfasst.

Hier veröffentlichen wechselnde Praktikantinnen und Praktikanten der Business Academy Ruhr Beiträge rund um das Digital Business.