6 Gründe, warum Social Media in der Gastronomie so wichtig ist

Business Academy Ruhr Digital Agentur, Marketing und Public Relations (PR), Social Media Marketing

Eine ansprechende Website, ein Eintrag im Branchenverzeichnis, Trikotwerbung beim lokalen Fußballverein und Anzeigen in der städtischen Zeitung; Ist das der richtige Weg, um den eigenen Gastronomiebetrieb in der aktuellen Zeit bekannt zu machen? Kann man auf Social Media in der Gastronomie verzichten?

Fest steht: Immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens finden auch in den sozialen Netzwerken statt. Daher sind auch Anwälte, Ärzte oder Friseure mittlerweile auf Facebook und Co. präsent. Die sozialen Netzwerke ermöglichen es den Anbietern, potentielle Kunden von der Qualität ihrer Dienstleistung zu überzeugen. Eine Chance, die sich auch die Gastronomiebranche nicht entgehen lassen sollte.

Social Media in der Gastronomie

 

Grund 1: #food

Essen ist und bleibt immer noch ein großer Bestandteil der sozialen Medien. #food hat auf Instagram fast 300 Millionen (!) Beiträge. Die Nutzer lieben es, ihr Essen in teils aufwendigen Arrangements zu fotografieren und mit ihren Freunden zu teilen. Zudem werden die Fotos nicht nur gerne gepostet, sondern auch gerne gesehen. Sie machen Appetit und lassen anderen Usern oft genug das Wasser im Mund zusammen laufen. Genau das kann die Nutzer in ein Restaurant locken.

Grund 2: Von Freunden empfohlen

Wem vertraut man mehr? Einer unpersönlichen Anzeige, einer Bewertung eines Fremden oder doch dem Geschmack des besten Freundes? In den sozialen Netzwerken werden den Nutzern Beiträge angezeigt, die den Freunden gefallen. Liken diese ein Bild einer Lokalität, bewerten diese oder geben virtuell ihren Besuch an, so wird es der Freund sehen. Ebenfalls können sich Freunde unter Beiträgen markieren, wodurch wieder ein neuer potentieller Kunde auf den Gastronomiebetrieb aufmerksam wird.

Grund 3: Community-Management

Facebook besitzt ein sehr ausgeprägtes Bewertungssystem, auf das sich viele Benutzer verlassen. Daher ist es wichtig, dass der Gastronomiebetrieb mit den Bewertungen umgeht und sie nicht einfach unbeantwortet lässt. Einerseits kann sich für positive Bewertungen bedankt werden. Das unterstützt den guten Eindruck, den der Gast von seinem Besuch hatte und ermutigt auch andere Besucher zum Verfassen einer Bewertung. Andererseits besteht die Möglichkeit, mit negativen Bewertungen umzugehen. Beschwerden können relativiert und Verbesserungsvorschläge angenommen werden.

Grund 4: Den Kunden binden

Dank der sozialen Netzwerke können die Gaststätten ihre Kunden sehr erfolgreich an sich binden. Markiert ein Nutzer erst einmal die Seite der Gaststätte mit „Gefällt-Mir“, so sieht er immer wieder ihre Bilder und Beiträge. Dies lädt ihn dazu ein, die Gaststätte zu besuchen.

Grund 5: Aktualität wahren

Besonders wichtig ist es, die Gäste über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Man kann neue Gerichte präsentieren oder Stellenanzeigen schalten. Man kann auf aktuelle Veranstaltungen aufmerksam machen oder die Öffnungszeiten während der Feiertage präsentieren. Ist sich der potentielle Gast nicht sicher, ob das Lokal geöffnet ist, so entscheidet er sich vermutlich für eine Alternative.

Grund 6: Imagepflege

Facebook wird immer mehr zum ersten Anlaufpunkt, um Informationen zu bekommen und löst soglangsam die Website ab. Einige Gastronomiebetriebe erstellen erst gar keine Website, sondern konzentrieren sich ausschließlich auf die sozialen Netzwerke. Daher ist es wichtig auch hier ein ansprechendes Erscheinungsbild zu besitzen. Dazu muss die Facebook-Seite über ansprechende Beiträge verfügen und Aktualität ausstrahlen.

Social Media in der Gastronomie

Fazit: Social Media in der Gastronomie

Ein ansprechendes Social Media Marketing ist essenziell, um neue und auch alte Kunden anzulocken. Dabei sind Professionalität und Kreativität besonders wichtig. Der Gastronomiebetrieb muss seine Zielgruppe kennen und eine Strategie entwickeln, um diese anzusprechen.

Dieser Artikel wurde von Lennart Rettler, Praktikant bei der Business Academy Ruhr von April bis Juni 2018, verfasst.

Hier veröffentlichen wechselnde Praktikantinnen und Praktikanten der Business Academy Ruhr Beiträge rund um das Digital Business.