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Social Media: Ja, aber nicht zwischendurch!

Netzwerken, Kommunizieren oder Werben über Social Netzwerk: Was wären wir, als Social Media Manger, Community Manager, Blogger, Online Redakteure oder Online Marketing Manager ohne dies? Facebook, Google+, Xing, YouTube, Pinterest und Co. üben einen großen Reiz aus – raus aus der realen Welt und rein in die Tiefen des Posten, Likens und Teilen. Immer in Action mit hohem Unterhaltungswert und am Puls der Zeit. Es macht Spaß, aber für den Berufsalltag bergen soziale Netzwerke auch Risiken. Gerade für Berufsanfänger.

Schnell ist die Zeit vergangen, ohne Ergebnis

Wer kennt das nicht: Das Schreiben eines Blogbeitrag steht an, eine Strategie muss erarbeitet oder eine Präsentation vorbereitet werden. Der Computer wird hochgefahren. Die ersten Gedanken werden „zu Papier“ gebracht. Aber dann willst du deinem Geist eine kurze Pause gönnen. Warum nicht kurz die Unternehmens-Accounts checken? Vielleicht habe ich etwas verpasst? Schwupps ist eine halbe Stunde vergangen, die Gedanken zum Artikel sind weg und einen Mehrwert für die eigene Arbeit hat der Social Media Ausflug nicht gebracht. In dieser Zeit hätte das angefangene Projekt schon fertig sein können.

Social Media mit Pausen

 

Was also tun?

Pausen müssen sein. Das ist klar. Doch seien wir einmal ehrlich: Sich in sozialen Netzwerken umzuschauen, die in unserem Berufsalltag sowieso einen breiten Raum einnehmen, ist Arbeit, keine Pause. Auch wenn wir „nur“ unsere privaten Profile besuchen, ist es keine Entspannung. Soziale Netzwerke sind für den privaten Gebrauch geschaffen, deshalb sind unsere Profile meistens mit unseren Unternehmensseiten gekoppelt. Wir bekommen automatisch mit, was auf der Seite los ist. Sinnvoller ist es, die kurzen Momente anders zu nutzen.

Ich habe mir angewöhnt, kurz an die frische Luft zu gehen, und die Seele baumeln zu lassen. Die Zeit habe ich im Auge und umso frischer und inspirierter  kehre ich an den Computer zurück. Schöner Nebeneffekt:  Menschen sind kreativer, wenn sie sich langweilen , das belegen psychologische  Studien. In genussvoller Langeweile seine Gedanken schweifen lassen, ist deshalb für kreative Menschen unverzichtbar. Danach erledigen sich die Arbeitsaufgaben „fast“ von ganz alleine.

Social Media in den Arbeitsalltag einbinden

Social Media ist toll, es bietet viele Chancen, aber auch das Risiko sich zu Verzetteln. Am besten ist es, die Social Media Aktivitäten als ein Teil des Marketings zu sehen, der in den Arbeitsalltag zu integrieren ist. Für die Koordinierung der verschiedenen haben sich Social-Media-Dashboards wie Hoosuite, Buffer und Co. bewährt. Aber in den wohlverdienten und notwendigen Pausen hat aber Facebook, Twitter und Co. nichts zu suchen.

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Irene Mechsner ist Kommunikationswissenschaftlerin M.A. und arbeitet als Redaktionsassistentin in einem Verlag. In ihrer Freizeit brennt sie für das digitale Business – insbesondere für das Online Marketing. Deshalb unterstützt sie das Business-Academy-Ruhr-Team beim Unternehmensblog und bei der Suchmaschinenoptimierung.