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Online Marketing Werkzeugkasten: Keyword-Suche

4 TIPPS ZUR KEYWORD – SUCHE 

Bei der Fülle von Angeboten und Dienstleistungen im Internet wird es immer wichtiger, vom Kunden bei der Google-Suche gefunden zu werden. Ein Baustein für ein erfolgreiches Online Marketing ist die Keyword-Recherche. Dies ist auch ein wichtiges Thema bei unserer Weiterbildung zum Online Marketing Manager.

Wie sucht Sie ein Kunde oder Interessent? Mit welchem Suchbegriff landet er am häufigsten auf Ihrer Website? Gibt es erläuternde oder erklärende Wörter mit ähnlicher Bedeutung? Wer jetzt für die Keywords-Suche nicht viel Geld in die Hand nehmen möchte, für den könnten folgende Tipps hilfreich sein.

1. Allgemeine Google-Suche
Online Marketing Manager Keyword

Der einfachste Weg ist die allgemeine Google-Suche. Der Suchmaschinen-Gigant ist „so nett“ und ergänzt die eingegebene Suchanfrage um relevante und häufig in diesem Kontext gesuchte Wörter. Suchen Sie dabei am besten nicht nur mit einem Wort, sondern lassen Sie Ihre Fantasie spielen. Alternativ fragen Sie Kunden, Familie und Freunde, wie sie Ihr Unternehmen googeln würden und ergänzen Sie Ihre allgemeine Google-Suche um diese Wort-Kreationen.

 

2. Google Trends

Ruft man Google-Trends auf, erscheinen zunächst die Top-Suchanfragen der Vereinigten Staaten (für Deutschland einfach die Kartei öffnen). Rechts davon den Link „Ausführlicher Hintergrund“ anklicken und das Stöbern kann beginnen.

Online Marketing Manager Google Trends

Digital Marketing

Einige Wortkreationen, die Google Trend für den Begriff „Online Marketing Manager“ als verwandte Suchbegriffe ausgespuckt hat.

Für den Begriff Online Marketing Manager wurden laut Google Trends erst im Dezember 2009 erste Suchergebnisse registriert. Wichtig: Die Zahlen sind keine absoluten Zahlen (Hilfe und Erläuterung Google Trends). Neben den Top-Charts,  können beim „Erkunden“  individuelle Suchkriterien sowie weitere Suchbegriffe eingegeben werden.

Neben der Wahl des Landes ist die Standortbestimmung besonders für kleine, lokale Unternehmen interessant. Darüber hinaus lassen sich die Zeiträume der gesuchten Trends zum gewählten Keyword eingrenzen. Vorgegebene Kategorie-Filter geben einen ersten Anhaltspunkt. Wie häufig wurde der Begriff in der allgemeinen Suchfunktion, der Bildersuche, den Google-News, Google-Shopping und Achtung: bei YouTube gesucht wurde, kann ebenfalls gefiltert werden.

Ist das Suchvolumen zu klein, nehmen Sie einen verwandten Begriff und als Ort „weltweit“. Dann scrollen Sie weiter runter zu den verwandten Suchbegriffen, vielleicht haben Sie dann mehr Glück mit Ihrem potentiellen Keyword. Jeder Begriff ist mit einer Chart verlinkt, der näheres über die Anfragen verrät. Fazit: Es gibt viel bei Google Trends zu entdecken. Testen Sie es selbst!

 

3. Google Keyword Planner

Online Marketing Manager Suchanfragen Juni 2014

Keyword: Online Marketing Manager

Seit dem das kostenfreie Google AdWords Keyword Tool im August 2013 abgeschaltet wurde, bietet Google nun den Keyword-Planer an. Der Nachteil: Man muss sich bei Google AdWords anmelden. Bislang (August 2014) kann der Keyword Planner auch ohne Umsatz zu machen genutzt werden. Über das Menü „Tools“ an der oberen Leiste gelangt Sie direkt zum Keyword-Planner.

Hier den Link wählen „Ideen für neue Keywords suchen“. Denn genau das ist Ihr Ziel. Mit diversen Filtern wie Standort, Sprache, Zielseite etc. lässt sich Ihre Recherche spezifizieren. Die Keyword-Planner-Hilfe ist klar strukturiert und sehr übersichtlich. Es stehen eben nicht mehr so viele Möglichkeiten zur Verfügung wird bei dem früheren Tool. Anhand der Ergebnisse, können Sie sehen, wie häufig Ihr Keyword oder ähnliche Suchbegriffe gesucht wurden, in welchem Zeitraum und wie groß der Wettbewerb ist, wenn Sie für dieses Keyword ein AdWord (eine Google-Anzeige) schalten würden. Ein Blick in den Keyword-Planner lohnt sich, auch wenn Sie keine Anzeige schalten möchten.

4. Google Webmaster Tool

Wenn Sie wissen möchten, anhand welcher Keywords Besucher Ihre Website besuchen hilft das Google Webmaster Tool. Dafür muss das Tool mit ihrer Website verbunden sein. Einmal verifiziert, kann die Analyse losgehen. Hinter dem Link „Suchanfragen“ wird direkt angezeigt, mit welchen Suchanfragen Internet-Nutzer Ihre Seite aufgerufen haben. Auch die kostenfreie Variante von Google Analytics (verbunden mit Ihrer Website) kann hilfreich sein. Google Analytics (unter dem Menü „Akquisition“, Link: „Suchmaschienenoptimierung“) führt beispielsweise die Anzahl der Klicks auf Ihrer Website-URL’s auf, die von den Google- Suchergebnissen direkt reingekommen (Klicks) sind. Außerdem beantwortet es die Frage, wie das durchschnittliche Google Ranking Ihrer Website für die Suchanfrage sich darstellt (durchschnittliche Position). Beide Tools, die im Idealfall auch miteinander verknüpft sind, bieten selbst in der kostenfreien Variante umfangreiche Hinweise und sind insbesondere für die Suchmaschinenoptimierung relevant.

Noch Fragen? In unseren Weiterbildungen werden genau diese Themen erläutert. 

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Irene Mechsner ist Kommunikationswissenschaftlerin M.A. und arbeitet als Redaktionsassistentin in einem Verlag. Darüber hinaus interessierte sie sich für das digitale Business – insbesondere für das Online Marketing. Mit Herzblut unterstützt sie das Business-Academy-Ruhr-Team beim Unternehmensblog.