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Online Kurs: Im virtuellen Klassenzimmer zum Social Media Manager (IHK)

Fast 200 Social-Media-Manager (IHK) hat die Business Academy Ruhr seit 2012 ausgebildet. Neu im Angebot: die Social Media Weiterbildung (IHK) als Online Kurs. Ab dem 22. November 2013  geben die Referenten der Business Academy Ruhr ihr Wissen nicht mehr nur in Präsenz-Seminaren weiter, sondern auch orts- und zeitunabhängig im Online Kurs. Noch bis Ende Oktober läuft die Testphase: Welche Erfahrungen haben Stephan Meyer  und Gesine Lübbers, zwei Teilnehmer des Testkurses, mit diesem Konzept des „virtual classroom“gemacht? 

 

Gesine Lübbers

Gesine Lübbers

Warum nehmen Sie am Online Kurs „Social Media Manager“ teil?

Gesine Lübbers: „Als Vollblut-Journalistin interessiere ich mich für alles, was mit Medien zu tun hat. Meine Wurzeln liegen im klassischen Printbereich. Wenn Kunden meines Medienbüros Gesine Lübbers nachfragen, gehört Social Media selbstverständlich auch heute schon zu meinen Aufgaben. Insofern sehe ich die Fortbildung als eine Ergänzung und insbesondere als Professionalisierung meiner Arbeit an.“

Stephan Meyer: „Mir ging es darum, weitere Tricks und Kniffe kennenzulernen und neue Social-Media-Themenbereiche zu erschließen. Mein persönliches Interesse an der Ausbildung ist es, einerseits Social Media für meine Agentur, die Dortmunder Mediengruppe, effektiver umzusetzen und andererseits meinen Kunden ein Fullservice-Paket anbieten zu können: Web-Dienstleistungen, Merchandising plus Social-Media-Aktivitäten.“

 

Über die Hälfte des Online Kurses ist geschafft. Ihr Fazit?

Stephan Meyer: „Gut. Durch den Kurs komme ich erstmals mit Dingen in Berührung, bei denen ich mich früher eher zurückgehalten habe. Zum Beispiel: „Blog“ und „Schreiben“. Die Aufgabe: einen Blogbeitrag schreiben. Also musste ich ran. Erstaunlich, es hat geklappt. Eine neue Erkenntnis für mich. Ich bin mir sicher, die Sache mit dem Blog werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Oder das Thema Twitter und Facebook: Bisher war ich da eher skeptisch. Nach der intensiven Beschäftigung damit ist das anders.  Vieles ist wohl doch nicht so unwichtig, wie ich dachte. Auf jeden Fall ist mit jetzt viel bewusster, warum Social Media für mich nützlich und wichtig sein kann.“

Gesine Lübbers: „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, die sehr produktiv und konstruktiv zusammen arbeitet. Kaum ist ein Themenbereich wie Social-Media-Netzwerke, Internetrecht oder Social-Media-Marketing für Unternehmen auf der Online-Plattform freigeschaltet, bleibt eine Woche Zeit, den Themenbereich zu bearbeiten. Nach dem Hochladen der Ergebnisse kann jeder die Beiträge sehen, kommentieren und ergänzen. Das ist mit Sicherheit auch schon ein gutes Training für unsere späteren Social-Media-Aktivitäten. Ich bin ein Fan des E-Learning und bilde mich auf diese Weise seit sieben Jahren regelmäßig weiter und auch bei dieser Weiterbildung fühle ich mich sehr wohl. Ich kann jetzt viel besser einschätzen, welches soziale Netzwerke für welche Zwecke am sinnvollsten sind.“

 

Diskussionen untereinander – auch im virtuellen Klassenzimmer möglich?

Stephan Meyer

Stephan Meyer

Stephan Meyer: „Natürlich. Letztens ging es um die Frage, wie viel heiße Luft jeder von uns in die Social-Media-Welt tragen sollte. Und in der Auseinandersetzung mit den anderen, lernte ich ganz neue Blickwinkel kennen. Viele der Teilnehmer haben auch schon ein gewisses Vorwissen zu einigen Themen, aber jeder hat einen anderen Schwerpunkt und so ergänzen wir uns gut.“

Gesine Lübbers: „Neben den Aufgaben gibt es auf der Lern-Plattform auch eine ganz Reihe anderer Funktionen: das Forum, die Kaffee-Ecke oder einen Überblick der schon eingestellten Beiträge zum Stöbern und sich inspirieren lassen. Wir profitieren bei von den Kenntnissen der anderen. Besonders das Lesen der Kommentare hat mir schon viele neue Erkenntnisse gegeben.“

 

Welche Rolle spielen die Referenten beim Online Kurs?

Gesine Lübbers: „Zunächst stellen sie die Aufgaben, aber zusätzlich geben sie immer auch ein Feedback zu eingestellten Beiträge oder beantworten bei Bedarf Fragen. Am Ende der Woche, wenn die Themen von uns bearbeitet wurden, steht stellen sie einen Lerntest online, der überprüft, inwieweit wir das Thema verstanden und reflektiert haben.“

Stephan Meyer: „Aktuell behandeln wir zum Beispiel das Thema ‚Hootsuite‘. Ralf Wenda hat uns die Aufgabe gestellt, einen eigenen Account dort einzurichten und unsere Social-Media-Kanäle darüber zu organisieren. Über unsere Erfahrungen schreiben wir einen Bericht, den die Gruppe und der Referent einsehen und kommentieren können.“

Wo sehen Sie die Vorteile des Online Kurses?

Gesine Lübbers: „Durch meinen Beruf bin ich viel unterwegs und kann eine Präsenz zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht garantieren. Zudem lerne ich durch den Online Kurs interessante Menschen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland kennen.“

Stephan Meyer: „Die Flexibilität schätze ich sehr. Ich muss nicht an einem bestimmten Tag an einem Ort sein, sondern habe eine freie Zeiteinteilung, die ich nach meinen individuellen Bedürfnissen gestalten kann. Ein weiterer Vorteil: Durch die Bearbeitung der Aufgaben, die ja berufsbegleitend erledigt werden, kann ich schon jetzt besser einschätzen, wie viel Zeit ich für meine Social-Media-Aktivitäten überhaupt zur Verfügung habe.“

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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Irene Mechsner ist Kommunikationswissenschaftlerin M.A. und arbeitet als Redaktionsassistentin in einem Verlag. In ihrer Freizeit brennt sie für das digitale Business – insbesondere für das Online Marketing. Deshalb unterstützt sie das Business-Academy-Ruhr-Team beim Unternehmensblog und bei der Suchmaschinenoptimierung.