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Mit diesen 9 Tipps klappt das eLearning

Online Lernen: Ist das überhaupt effektiv? Und wie funktioniert das eLearning eigentlich? Arbeitet jeder nur für sich in seinem “stillen Kämmerchen”? Wie kann man sich austauschen? Viele unserer Online-Kurs-Teilnehmer sind anfangs skeptisch. Doch spätestens nach der zweiten Lerneinheit und dem ersten Experten-Chat sind alle von dieser Art des Lernens überzeugt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lernenden fit sind im Umgang mit dem online lernen oder “blutige” Anfänger.

Mit diesen 9 Tipps klappt das eLearning

Praxistipps für das eLearning

Damit das eLearning funktioniert, geben wir unseren Teilnehmern zu Beginn unserer IHK Weiterbildungen im digitalen Business immer diese 9 nützlichen Praxistipps an die Hand.

1. Lernplattform kennen lernen

Welche Funktionen gibt es? Wie geht die Navigation in der Lernumgebung? Welche Anwendungen braucht man? Mein Tipp: Testen Sie die Lernplattform im Vorfeld. Dann bleibt genug Zeit für Rückfragen. Und wenn dann der Kurs losgeht, sind alle Hürden aus dem Weg geräumt.

2. Kleine Lernhäppchen à 60 Minuten

Wer berufsbegleitend lernt, hat häufig einen vollen Tag. Dennoch: Unsere Erfahrung zeigt, dass tägliche kleine Lerneinheiten von max. 60 Minuten am effektivsten sind. Natürlich kann man sich einen acht Stunden Lerntag vielleicht am Wochenende einplanen, aber kurze 60 Minuten online lernen motiviert mehr als die Vorstellung im Hinterkopf zu haben, dass man noch 8 Stunden lang Lernzeit vor sich hat.

3. Zeitlimit setzen

Statt sich zu sagen “Ich mache mal das Modul oder X Aufgaben”, sollte man sich einen Wecker stellen und nur so viel online lernen, wie man in dieser Stunde schafft. Und siehe da, oft schafft man in der Stunde viel mehr als geglaubt!

4. Als Erstes selbst Lösungen entwickeln

Ein Vorteil, aber auch eine Crux des eLearnings ist, dass man das Internet zur Verfügung hat. Das verleitet häufig dazu, dass man anfängt zu surfen, bevor man seine Aufgaben bearbeitet. Dabei vergeht die Zeit jedoch wie im Fluge und schnell hat man zwei Stunden mit Surfen „vertan“, ohne ein einziges Wort zu einer Aufgabe geschrieben zu haben. Das führt zu Stress, besonders wenn man täglich nur eine Stunde für das online Lernen vorgesehen hat.

5. Aufgeräumte Lernumgebung

Alles was einen ablenken könnte, sollte man vor dem Lernen aus dem Weg räumen. Nur die Dinge, die man wirklich braucht sollten sich greifbarer Reichweite befinden. Dazu gehören die Lernutensilien, etwas zu trinken und eventuell ein paar Snacks.

6. “Copy und Paste” vermeiden

Etwas aus dem Internet zu kopieren ist zwar recht simpel und die Online-Aufgaben sind eventuell schneller erledigt, aber zum nachhaltigen Lernerfolg trägt es nicht bei.

7. Niemand ist allein

Das Austausch-Center auf der Lernplattform ist ideal um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Gleichzeitig fördert der Austausch mit anderen Teilnehmern die Lernerfolge. Probleme werden geklärt und Fragen gestellt. Aber auch die gegenseitige Motivation und die Weitergabe von Tipps und Informationen stärkt die Gruppe und damit jeden Einzelnen.

8. Hilfsangebote nutzen

Jedes eLearning Kursangebot bietet den Teilnehmern eine Unterstützung an. Bei unseren Online Weiterbildungen sind es die eTutoren und Coaches, die den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bevor man sich verzettelt, sollte man besser die Hilfsangebote nutzen und die Experten befragen.   

9. Anregungen ernst nehmen und umsetzen

Feedback von eTutoren und anderen Teilnehmern zu den eigenen Beiträgen annehmen, kann mitunter schwierig sein. Besonders wenn es sich um Kritik handelt. Mein Tipp: Es lohnt sich, über seinen eigenen Schatten springen und die Anmerkungen und Vorschläge anzunehmen. Das verbessert das Ergebnis und den Lernerfolg.

Beherzigt man diese Praxistipps, steht einer erfolgreichen Online-Weiterbildungen nicht im Wege. 

FAZIT

Ob im Beruf oder im Studium: Die Zukunft gehört dem eLearning. Denn: Gegenüber Präsenz-Fortbildungen haben Online Kurse den großen Vorteil, dass man sie  zeit- und ortsunabhängig absolvieren kann. In der heutigen Zeit ein Argument, das sowohl für Studierende als auch Berufstätige zählt. Wer sich bei der Suche nach der richtige Weiterbildung an Kriterien wie didaktisch und pädagogischen Aufbau, qualifizierten  Experten und einem anerkannten Zertifikat (z.b. ein IHK Zertifikat) orientiert und bei der Fortbildung diese Praxistipps beherzigt, dem ist eine erfolgreiche Weiterbildung sicher.

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  • Dr. Marie Huchthausen arbeitet seit knapp 15 Jahren in den Bereichen Erwachsenenbildung, Hochschulen und Forschung.
  • Die renommierte Wissenschaftlerin und Trainerin entwickelt für die Business Academy Ruhr innovative eLearning Konzepte unter anderem für die Weiterbildung Social Media Manager (IHK).
  • Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: eLearning, Didaktik, Online-Beratung, Coaching und Qualitätsmanagement.