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Arbeit 4.0. oder neue Trends im Personalmanagement

Die Messe „Zukunft Personal 2015“, lockte an drei Tagen über 15.ooo Besucher nach Köln. Die mehr als 650 Aussteller präsentierte auf dem Messegelände der koelnmesse Trends unter dem Thema „Arbeiten 4.0“. Wer sich über die Innovationen rund um das Personalmanagement informieren wollte, war hier genau richtig. 

Zukunft PersonalIn welche Richtung geht die Zukunft? Was darf man als Unternehmen nicht verpassen? Bei meinem Besuch konnte ich vier zukunftsweisende Trends ausmachen.

1. E-Learning Angebote für Mitarbeiter
2. Ausbilden per Webinar
3. Zeiterfassung geht mobile
4. Professionelles Bewerbermanagement: „Elektronische Personalakte“

E-Learning Angebote für Mitarbeiter

Weiterbildungen für Mitarbeiter erhöhen deren Zufriedenheit, steigern die Motivation und fördert die Bindung an das Unternehmen. Das ist bei Personalern kein Geheimnis. Doch die Mitarbeiter zu externen Weiterbildungen zu schicken, kostet nicht nur Geld, sondern bindet auch personelle Ressourcen. E-Learning-Modelle erleichtern die Weiterbildung und sind kostengünstiger. Zeit- und ortsunabhängig können die Mitarbeiter die webbasierten Fortbildungen nutzen.

Das E-Learning hat noch einen weiteren Vorteil: Die Mitarbeiter steigern automatisch und ganz nebenbei auch ihre Medienkompetenz.

Ausbilden per Webinar

Gerade die junge Generation erschließt sich die Arbeitswelt über Videos. Auszubildende ergänzend über Webinare zu Schulen trifft den Geschmack der jungen Leute. Sie sind eher motiviert zu lernen. Gleichzeitig vermittelt es ihnen, dass sie bei einem Arbeitgeber in Ausbildung sind, der modern ist und ihre „Sprache“ versteht und spricht.

Viele Unternehmen haben das Interesse, dass ihre Auszubildenden mit den besten Noten abschließen. Das Ziel: Einladung ihrer Auszubildenden zur IHK zwecks einer Auszeichnung. Virtuelle Seminare könnten die Auszubildende dabei gezielt unterstützen.

Zeiterfassung geht mobile

Die Zukunft der Zeiterfassung heißt mobile. Das hat viele Vorteile. Man spart Zeit, denn die Daten sind per Internet/GPS/Handynetz sofort verfügbar. Mit vielen der mobilen Erfassungsgeräte kann man bei Bedarf noch bei Bedarf weitere Daten erfassen. Genauere Zahlen ermöglichen zudem ein besseres Controlling. Es gibt mitllerweile eine Füllen Tools zur Online-Zeiterfassung. Mobile Zeiterfassung, ein Thema, das bei Personalern weiter vorangetrieben wird.

Die „Elektronische Personalakte“

Von der Bewerbung über die Sichtung bis hin zur Auswahl: Der ganze Prozess findet sich im Software-Flow der elektronischen Personalakte wieder. Elektronische Bewerbertools ergänzen den Ablauf. Rechtssicherheit in Bezug auf zum Beispiel die Gleichstellung aller Bewerber liefern die hinterlegten Vorgaben der entsprechenden Tools. Gleichzeitig sind die Akten transparent und der Status des Bewerbers für jeden Zugriffsberechtigten einsehbar. Das spart Zeit und persönliche Absprachen im Unternehmen.

FAZIT

Personaler können sich den digitalen Trends in ihrer Branche nicht mehr verschließen. Natürlich gilt es aus meiner Sicht dabei auch zu berücksichtigen, welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die Mitarbeiter haben. Mobile Zeiterfassung beispielsweise kann auch den Nachteil haben, dass die Mitarbeiter sich überwacht fühlen und deshalb der Umsetzung kritisch gegenüberstehen. Auszubildende, die zusätzlich Webinare absolvieren müssen, damit sie als Beste ihres Jahrgang für das Unternehmen werben, könnten unter vermehrtem Druck stehen. Arbeiten 4.0. wird kommen, aber erfolgreich ist es aus meiner Sicht nur dann, wenn dabei die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse mit berücksichtigt werden. Eine große Transparenz innerhalb der Unternehmen nimmt Ängste und erhöht die allgemeine Akzeptanz digitaler Neuerungen. Diese Erfahrungen mache ich immer wieder, wenn ich in Unternehmen Vorträge halte oder Mitarbeiter zu Themen aus dem Bereich Digitales Business schule.

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Holger Rohde ist Geschäftsführer und Leiter des Agenturkundengeschäftes der Business Academy Ruhr.

Er betrachtet als Kaufmann vor allem die wirtschaftlichen Aspekte von Social Media Marketing und Digitalisierung: Holger Rohde kennt die Bedürfnisse von Unternehmen, versteht es Ängste zu nehmen und gemeinsam mit allen Beteiligten Möglichkeiten der Umsetzung von Social Media Strategien zu finden.