Social Media im Gesundheitswesen

Die Gesundheitswirtschaft ist ein florierender Markt. Gerade im Bereich von Zusatzleistungen und Zubehör geht es jedoch auch um Marketing. Patienten informieren sich beispielsweise vor ihrem Zahnarztbesuch über Leistungen sowie Preise und verschaffen sich gern einen ersten Eindruck von der Praxis, bevor sie diese überhaupt aufsuchen. Wenn also eine Professionelle Zahnreinigung bei einem Anbieter mehr kostet als beim anderen, dann sollte transparent gemacht werden, wie diese Differenz zustande kommt. Durch den Einsatz von Social Media im Gesundheitswesen wird ein Kanal zum Austausch mit Patienten und Partnern geschaffen.

Social Media im Gesundheitswesen –

Nutzen oder zusätzliche Last?

Bei der Auswahl eines Fachmediziners informiert sich der internetaffine Patient gründlich und wählt erst anschließend. Ein Orthopäde oder Kardiologe wird nicht mehr rein nach regionalen Kriterien ausgewählt. Eine große Anzahl von Patienten ist bereit, lange Wege auf sich zu nehmen, um eine Expertenmeinung zu hören oder eine neue Therapie-Form zu erhalten.
Ein Beispiel: nach einem Tinnitus informiert sich der Patient erst im Netz über die ansässigen HNO-Mediziner und berichtet, dass für ihn auch die Berichte auf Sozialen Netzwerken die Wahl des Arztes deutlich beeinflusst haben: Der eine Mediziner habe sehr lange Wartezeiten, der andere sei sehr unfreundlich etc. Für diese Branche wird es also zunehmend wichtiger, zum einen zu wissen, wie im Netz über sie gesprochen wird, zum anderen aber auch ihre Vorzüge transparent zu machen und auf Kritik reagieren zu können. Nur wenn man weiß, warum Patienten wegbleiben, kann man die Gründe dafür aus der Welt schaffen.

Die Chance: Social Media für den internen Blick nutzen

Social Media im Gesundheitswesen kann die notwendige Transparenz und Nähe zum Patienten schaffen. Sicherlich ist dies eine zusätzliche Aufgabe im bereits sehr arbeitsintensiven Praxisalltag. Wie diese jedoch erfolgreich in die tägliche Arbeit integriert werden kann, zeigt unser Artikel im Digital Dental Magazin. Sicherlich ist hier auch eine Zusammenarbeit mit Agenturen eine Lösungsmöglichkeit. Wichtig ist, den Patienten von Morgen im Blick zu haben und zu erkennen, dass dieser netzbasierte Wege zur Praxis sucht.

Facebook, Jameda und Co.

Facebook ist das am weitesten verbreitete soziale Netzwerk der Welt. Neben privaten Nutzerprofilen und sogenannten Fanseiten bietet es weitere Funktionen wie Veranstaltungen oder auch Gruppen. Nutzer vertrauen der Meinung ihrer sogenannten „Community“ und lassen sich von Bewertungen und Empfehlungen beeinflussen.

Durch positive Bewertungen Social Media im Gesundheitswesen nutzen

Bewerten und Empfehlen auf Facebook? Heute völlig normal.

Aktuell sehr beliebt: Facebook-Gruppen, in denen sich Bewohner eines bestimmten Ortes, Bezirks oder einer Stadt zusammenfinden (z.B. „Du bist Dortmunder, wenn…„) und sich rund um das Stadtgeschehen austauschen. Hier werden Fotos hochgeladen, Veranstaltungen beworben oder auch Fragen an die Community gestellt. Sehr beliebt: Die Frage nach guten Fachärzten. Auch hier lohnt es sich als Mediziner, auf dem Laufenden zu bleiben, wie hoch die Empfehlungsrate in solchen Gruppen ist, und ob dort Kritik geäußert wird.

Jameda ist Deutschlands größtes Empfehlungs- und Bewertungsportal für Ärzte. Gegründet wurde die Internetplattform 2007 und heute nutzen über 5,5 Millionen Besucher monatlich diesen Onlinedienst. Patienten können hier verschiedene Faktoren wie Freundlichkeit, Wartezeiten oder fachliche Aufklärung bewerten und ihre Bewertungen mit Textbeiträgen ergänzen. Bei der Suche nach einem Facharzt kann man sich zum Beispiel gezielt Ärzte in der näheren Umgebung anzeigen lassen und diese nach der Qualität ihrer Bewertungen sortieren. Ein k.o.-Kriterium für schlecht bewertete Mediziner. Es lohnt sich also, hier zu prüfen, was die Patienten an der Behandlung schätzen und wo sie Verbesserungspotenzial sehen. Oft sind schon kleine Veränderungen der Schlüssel zum Erfolg. Zudem sollte man nicht zögern, positive Bewertungen als Aushängeschild zu verwenden.

Social Media im Gesundheitswesen umsetzen, aber wie?

Sie möchten Social Media umsetzen, wissen aber nicht wie und wer es umsetzen soll? Sprechen Sie mit uns darüber! Schon wenige Stunden pro Woche reichen aus, um im Netz und in den sozialen Medien auf sich aufmerksam zu machen und in Austausch mit den Patienten zu treten – also scheuen Sie sich nicht! Nehmen Sie unsere Beratungsleistungen in den Anspruch und Entwickeln Sie in enger Zusammenarbeit mit uns eine Social Media- und Marketing Strategie, die Sie mit Ihrem Berufsalltag vereinen können.

Außerdem können Sie unsere Weiterbildungsangebote, zum Beispiel zum Social Media Manager (IHK) in Anspruch nehmen, um später auch selbst die Social Media Arbeit fortsetzen zu können. Der Online Marketing Manager (IHK) zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Internetseite optimieren und für Suchmaschinen attraktiver machen, sowie weitere Vertriebswege im Internet. Weitere Informationen zu unseren Weiterbildungsangeboten.
Gerne bilden wir Ihre Mitarbeiter praxisintern zu speziellen Themen fort. Fragen Sie nach unseren Inhouse-Schulungen.

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