Business-Academy-Ruhr.de - Wir leben Social Media

Xing App – für das iPad

Was lange währt, wird endlich gut: Doch stimmt das Sprichwort? Genau ein Jahr ist es her, da wurde ich stolze Besitzerin eines iPads. Und ich erinnere mich noch gut an meine verzweifelte Suche nach einer Xing App im App Store.

Nach einigen Monaten habe ich es einfach aufgegeben. Eher durch Zufall, denn eine Information per Mail habe ich trotz Premium-Mitgliedschaft nicht bekommen, entdeckte ich jetzt die langersehnte App im Store.

Wie funktioniert die Xing App für das iPad?

Ruckzuck war die App heruntergeladen und geöffnet. Beim ersten Öffnen erscheinen einmalig auf dem Bildschirm kurze Erläuterungen: Was die sogenannte  „Lasche“ für eine Funktion hat, wo ich wähle kann, welche Inhalte ich sehen möchte, oder an welcher Stelle steht, was für mich von Bedeutung seien könnte. Nun gut, ähnlich spielerisch ging es weiter.

Ein Klick auf die „Lasche“ und von den Seiten kommen Übersichtskarteikarten in die Seitenmitte „geklickert“. Sieben Karteikarten, sieben Themenbereiche: Das  Hauptmenü wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich. Inhaltlich haben die Entwickler im Prinzip  die Karteikarte „Startseite“  plus den Punkt „Profil“ aus der Webpräsenz auf das IPad übertragen und um die Punkte Feedback (Bitte im App Store bewerten) und Informationen (AGB und den Punkt Xing per Mail empfehlen) ergänzt.

Xing Web Präsens (l.) und Xing Hauptmenü auf dem IPad (r.)

Xing Web Präsens (l.) und Xing Hauptmenü auf dem IPad (r.)

Viele Funktionen fehlen noch

Ein erster Klick geht auf die Profilseite. Vom Profil sind nur rudimentäre Informationen integriert. Das wäre noch zu verschmerzen, aber wo ist die Bearbeitungsfunktion? Bislang, Stand 19. April 2013, ist keine Funktion integriert. Weiter zur Karteikarte „Neuigkeiten &  Empfehlungen“. Hier findet man Empfehlungen, Statusmeldungen, Profiländerungen der eigenen Kontakte, wobei die Filterfunktion „Empfehlungen“  nicht im Menü auftaucht. Die Möglichkeit, direkt eigene Statusmeldungen über der IPad zu veröffentlichen?

Fehlanzeige. Ebenso wenig kann man die Neuigkeiten/Empfehlungen kommentieren, posten oder als interessant markieren. Doch besonders vermisst habe ich, dass Gruppen nicht angezeigt werden. Nur wenn im Postfach zufällig eine Mail mit einem Link vorhanden ist, kommt man dahin. Weitere Funktionen wie zum Beispiel Unternehmen, Events, Projekte, Themen etc. fehlen ebenso. Dabei hätten sie noch ohne Problem als eine extra Karteikarte auf die sehr übersichtliche Hauptmenü-Seite gepasst.

Fazit

Ein großes Plus ist, dass es jetzt überhaupt eine Xing App für das IPad gibt. Aber es fehlen noch zu viele Funktionen. Ein Mehrwert gegenüber der Website ist aus meiner Sicht bis jetzt nicht erkennbar. Für meinen Geschmack ist die App für ein Business-Portal auch ein bisschen zu spielerisch. Weitere Updates werden zeigen, inwieweit die Nutzbarkeit steigen wird. Es ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben.

Das könnte Sie auch interessieren:

 

Irene Mechsner ist Kommunikationswissenschaftlerin M.A. und arbeitet als Redaktionsassistentin in einem Verlag. In ihrer Freizeit brennt sie für das digitale Business – insbesondere für das Online Marketing. Deshalb unterstützt sie das Business-Academy-Ruhr-Team beim Unternehmensblog und bei der Suchmaschinenoptimierung.