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Weiterbildung als Kick für den Berufsstart

Nach einer längerenBetty_Klee_Social_Media_Manager Auszeit im Beruf, zum Beispiel durch die Elternzeit, ist es besonders für Mütter oftmals schwer, den Weg zurück in die Arbeitswelt zu finden.

Passt der frühere Vollzeitjob nicht mehr mit den Lebensumständen zusammen, geht die Suche nach Alternativen los. 

„B2B – Betty to Business“: #Interview mit Betty Klee

Eine Pause aus dem Berufsleben bedeutet oft, dass man nicht mehr die aktuellen Entwicklungen des Berufsumfelds im Blick hat und sich nicht mehr fit für den Job fühlt.

Betty Klee, 38 Jahre alt, Mutter von drei Kindern, vor der Elternzeit Angestellte im Marketing und Vertrieb einer Sparkasse,  entschied sich deshalb im Juni 2014 für einen IHK-Weiterbildung zum Social Media Manager bei der Business Academy Ruhr.

Was waren die Gründe für die Weiterbildung zum Social Media Manager?

Betty Klee: „Zu dem Zeitpunkt, nach 8 Jahren Elternzeit, war mir wichtig, meine Bewerbungschancen zu erhöhen. Ich wusste, Social Media spielt im Marketing eine wichtige Rolle und ich dachte mir, dass eine IHK-Zertifizierung meinen Lebenslauf aufwerten würde. Meine frühere Tätigkeit im Bereich im Bereich Marketing und Vertrieb war weit gefächert/ breit aufgestellt/ sehr vielseitig …(?). Mit den zusätzlich erworbenen Kenntnissen im Social Media Marketing wollte ich mich breiter aufstellen und meine Chancen, einen passenden Job zu bekommen erhöhen:

Gehörten soziale Netzwerke vor der Weiterbildung zu Ihrem Leben?

Betty Klee: „Ehrlich gesagt war ich den sozialen Netzwerken gegenüber eher skeptisch eingestellt. Ich habe mir schon gedacht, dass ein Xing-Profil für die Jobsuche sicherlich hilfreich sein könnte, aber  von Facebook oder Twitter hielt ich nicht so viel. Posten, was ich gegessen oder getrunken habe, das ist nichts für mich. Andere Einsatzmöglichkeiten waren mir bis dahin nicht bekannt.

Hat sich das Bild im Laufe der Fortbildung verändert?

Betty Klee: „Ja. Als Neuling lernte ich in den zwei Wochen alle wichtigen Netzwerke kennen und welchen Zweck sie erfüllen. Außerdem erhielten wir von den Dozenten viele Tipps zur richtigen Nutzung. Auf diese Weise hat mir der Kurs ganz nebenbei gezeigt, wie man die sozialen Netzwerke dienstlich nutzen kann. Da bin ich also eines Besseren belehrt worden. Twitter nutze ich heute nur wenig, mein Xing-Profil ist aber immer aktuell und Facebook macht mir sogar Spaß. Ich habe festgestellt, dass es eine nette Art und Weise sein kann, zum Beispiel den Kontakt mit meinen ehemaligen Kursteilnehmern und Dozenten zu pflegen oder auf dem Laufenden zu bleiben. Es ist immer wieder witzig zu sehen, was die Dozenten der Businessakademie Ruhr so treiben ;o)“

Stichwort „Facharbeit“  als Teil der Weiterbildung: Welche Bedeutung hatte sie für Sie?

Betty Klee: „Mein Thema war das Eigenmarketing. ‚B2B – Betty to Business‘, so der Titel meiner Facharbeit. Als Vorbereitung habe ich mich intensiv mit mir selbst beschäftigt. Was will ich eigentlich? Wie gehe ich vor? Welche Schritte mache ich? Wo bewerbe ich mich? Mit Abschluss der Facharbeit hatte ich eine klare Vorstellung von meinen beruflichen Schwächen und Stärken und wusste wie es mit meinem Berufswiedereinstieg weitergehen soll.“

Warum haben Sie sich für den Vollzeit-Kompaktkurs entschieden?

Betty Klee: „Es war für mich eine gute Gelegenheit zu testen, ob sich für mich Beruf und Familien miteinander vereinbaren lassen.  Kurz und schmerzlos, so meine Idee im Vorfeld. Im Nachhinein muss ich sagen, es war fast wie ein 24-Stunden-Event. Vormittags Kurs, nachmittags die Facharbeit. Da blieb wenig Zeit für die sozialen Kontakte im realen Leben. Ich würde anregen, die Abgabe der Facharbeit um vier Wochen nach Abschluss der Fortbildung zu verlängern. Das würde den Teilnehmern ermöglichen, sich während der Weiterbildung auf die vermittelten Kursinhalte zu konzentrieren und das Erlernte zu vertiefen.

Aber das Kompakte hatte auch Vorteile: Sich verzetteln oder ablenken lassen, dafür war keine Zeit. Für mich war zudem wichtig, mich zu 100% reinzuknien. Ich wollte das Zertifikat unbedingt in der Tasche haben, zumal ich ja eine beachtliche Summe investiert hatte. Übrigens habe ich für diesen Kurs den Bildungsscheck der Agentur für Arbeit beantragt und dabei die Hälfte der Kursgebühren erstattet bekommen. Das kann ich nur weiterempfehlen! Und heute kann ich sagen: Die Weiterbildung hat mir viel Selbstvertrauen in meine eigenen Fähigkeiten zurückgegeben. Ein gutes Gefühl, das mir bei meinem beruflichen Wiedereinstieg geholfen hat.“

Sie arbeiten heute als Veranstaltungsmanagerin im Evangelischen Krankenhaus Unna? Was glauben Sie, welchen Einfluss hatte die Weiterbildung beim Bewerbungsgespräch?

Betty Klee: „Ich glaube, es war das i-Tüpfelchen  für den positiven Ausgang meiner Bewerbung. Bei der neu geschaffenen Stelle steht die Betreuung der zahlreichen Veranstaltungen, die das ev. Krankenhaus in Unna anbietet, im Mittelpunkt. Ausstellungen, Konzerte und der große Tag der offenen Tür am 29.8.2015, bekannt als Campusfest, das ich derzeit vorbereite: Diese Arbeit  ist genau mein Ding, ich habe wirklich großes Glück gehabt, nach so langer Zeit noch einmal einen solchen Volltreffer zu landen. Social Media ist zwar derzeit noch nicht Teil meines Jobs, aber das Thema schwebt als offener Punkt im Raum. Für mich kein Problem. Durch die Weiterbildung bin ich für diese neue Herausforderung bestens vorbereitet.“

Danke für das Gespräch!

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Irene Mechsner ist Kommunikationswissenschaftlerin M.A. und arbeitet als Redaktionsassistentin in einem Verlag. Darüber hinaus interessierte sie sich für das digitale Business – insbesondere für das Online Marketing. Mit Herzblut unterstützt sie das Business-Academy-Ruhr-Team beim Unternehmensblog.