Social Media Managerin entdeckt die re:publica

Milena Droste Aktuelles, Business Academy Ruhr

Vom 02. bis 04. Mai 2016 findet die zehnte Medienkonferenz re:publica #rp16 in Berlin statt. Early Bird Tickets gibt es seit Anfang November auf der Webseite der Veranstaltung.

Wer noch nie dort war, fragt sich sicherlich, ob dieses Event für ihn oder sie die geeignete Plattform ist, um sich fortzubilden und neue Kontakte zu knüpfen. Im Folgenden berichtet eine Social Media Managerin, wie sie die re:publica erlebt hat und ob sich ein Besuch für Fachkräfte aus dem Online Business lohnt.

Ein Social Media Manager auf der re:publica

Ich bin voller Vorfreude. Es ist mein erster Besuch auf der re:publica – Medienkonferenz in Berlin. Schon seit langem ein Traum, den ich mir dieses Jahr erfüllt habe. Erwartungen habe ich keine besonderen. Viele Informationen habe ich im Vorfeld von diesem größten Medienevent gehört und gelesen: Das kann nur gut werden.

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Als Newbie auf der re:publica

Social Media Manager auf der re:publica #rp15 #rp16 #republica

Nach einem Interview mit Insa Künkl (@textinsicht, http://www.textinsicht.de/ gab es ein gemeinsames Eis mit Tamara Krantz (@FrauFuchsia, http://smartefuechse.de/ und Jenni Kosche (@KuneCoco, http://www.kunecoco.de/.
(Foto: Insa Künkel, www.textinsicht.de).

Eins vorneweg: Die drei Tage waren ein Erlebnis, dass mir nachhaltig sehr positiv in Erinnerung geblieben ist. Als sogenannter „Newbie“ fühlte ich mich anfangs zunächst ein wenig überrannt von den vielen Infos und Möglichkeiten.

Allein das Durchblättern des Programms mit rund 300 (!!!) Sessions an drei Tagen machte meine Planung zur Herausforderung. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Events, die on Top rund um die re:publica stattfinden.

Es war wie früher beim beim Völkerball: Du bist gerade noch dabei dich zurecht zu finden, da knallen dir schon drei Bälle an den Kopf! Ich bin ein mehr oder weniger reger Twitterer und weiß sehr gut mit Google umzugehen. Doch auch an mir sind viele der zahlreichen Infos innerhalb eines Wimpernschlags vorbei gerast.

Kein Stress bei der Vorbereitung

Mein Tipp für die re:publica Premiere lautet deshalb: Einfach nicht stressen lassen. Vor Ort ergibt sich ein Großteil des Tagesablaufs ganz von selbst. Zu empfehlen ist es zunächst, sich frühzeitig um die Rahmenbedingungen zu kümmern.

Einfach treiben lassen auf der re:publica #rp15 #rp16 #republicaAbgesehen davon, dass z.B. die guten Hotels natürlich heiß begehrt sind, schnellen die Zimmerpreise mit herannahendem Event in die Höhe, ebenso die Preise für Zugtickets. Sonder-Events rund um die Medienkonferenz arbeiten oft mit Gästelisten. Hier gilt meist: Wer zuerst kommt, malt zuerst.

Daher sollte man bereits Wochen vor dem Trip nach Berlin regelmäßig im Internet Ausschau halten, welche spannenden Sonderveranstaltungen anstehen und ab wann man sich dafür anmelden kann. Technisch ist man gut bedient mit den inoffiziellen Apps zur re:publica.

Sämtliche nützlichen Infos bis hin zu den Getränkepreisen vor Ort sind integriert. Unbedingt einpacken: sämtliche lieb und teuer gewordenen Endgeräte und alle verfügbaren Ladekabel. Denn für eines ist die re:publica bekannt: Vor Ort wird natürlich gepostet bis das WLAN glüht – #rp15.

Die Location

Toll! Die alte Poststation an der Haltestelle Gleisdreieck (Station Berlin) ist ziemlich cool und sehr weitläufig. Die Sessions finden in großzügigen Hallen statt, es gibt einen hübschen Innenhof mit Dachterrasse. Im Innenbereich gibt es sogar eine Kinderbetreuung. Eine Garderobe ist vorhanden, aber wie so häufig bei Großveranstaltungen wären mehr Toiletten super gewesen.

Jeder findet Kontakte

Talenthouse mit ihren Künstlern auf der re:publica #rp15 #rp16 #republica

Kunst auf der re:publica: Talenthouse (@talenthouse_de, https://www.talenthouse.com/ hatte verschiedene Künstler mitgebracht, von denen man sich zeichnen lassen konnte. Hier mit Lucy Schmidt (@Lucyschmidtart) aus Berlin.
(Foto: Milena Droste)

Im Laufe der Jahre erhielt die re:publica viele inoffizielle Beschreibungen: „Klassentreffen der Medienbranche“ oder „Das Festival für Medien-Freaks“. Allein das zeigt schon: die Macher und Gäste sind mit viel Herzblut dabei. Zum ersten Mal dabei? Ich habe mich Gruppen angeschlossen und ruckzuck Kontakte geknüpft.

Bei Bedarf sprach ich einfach Menschen an, die schon häufiger da waren. Kein Problem. Die Leute waren sehr hilfsbereit und offen für Kontakte. Das meiste hat sich bei mir von ganz allein ergeben. Lasst euch einfach treiben.

Wer es lieber geordnet mag, dem empfehle ich alternativ das „Newbie-Treffen“, bei dem Erstbesucher herum geführt werden und hilfreiche Tipps bekommen. Spätestens dort findet man Anschluss zu anderen. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase hatte ich schnell die Komponenten gefunden, die mich am meisten interessierten: Sessions, Networking, Party, Berichten oder einfach nur Relaxen.

Der Rest läuft dann wie von selbst und ehe man es sich versieht, hat man sich schon mit zahlreichen Leuten für ein Wiedersehen im Folgejahr verabredet.

Was bringt die re:publica einem Social Media Manager?

Bei der re:publika geht es primär um Politik, Technik, Information, Trends, Wissenschaft und Ethik. Meiner Meinung nach sollte man deshalb an die re:publica nicht vertrieblich herangehen. Akquise hat dort herzlich wenig verloren. Der Großteil der Sessions ist auf die Medienlandschaft ausgerichtet. Tipps in Sachen Marketing sind eher selten.

Dennoch: Trotzdem habe ich eine Menge mitgenommen. Wo entwickelt sich die Gesellschaft und damit auch meine Zielgruppen hin? Mit welchen Mitteln sind Blogger, YouTube Stars und Medienmacher erfolgreich? Welche Trends und Entwicklungen bahnen sich in den nächsten Jahren an? Social Media Experten ist zu empfehlen, kräftig zu netzwerken, zu posten und die dort angesprochenen journalistischen Themen auf die eigene Arbeit zu übertragen. Für den Social Impact und die Position als Influencer kann die re:publica Gold wert sein.

Sehen wir uns auf der re:publica 2016?

Ich gestehe: Der Terminplan ist dicht und noch habe ich kein Ticket für die #rp16 gekauft. Aber wenn es terminlich möglich ist, bin ich wieder dabei. Ich hoffe man sieht sich dort – es lohnt sich.

 

 

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