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Social Media Marketing: So erstellen Sie Unternehmensseiten

Wer im Netz gefunden werden will, braucht Präsenzen in den gängigen sozialen Netzwerken. Doch wie richten große und kleinere Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler dort ihre Profile ein? Was bietet die einzelnen Netzwerke den Unternehmen an?

Hier ein Überblick der 7 wichtigsten Social Media Netzwerke:

1. Fanpage Facebook
2. Unternehmensaccount Instagram
3. Unternehmensaccount Twitter
4. Unternehmensseiten Google+
5. Unternehmensprofil Xing
6. Markenkanal YouTube
7. Unternehmensaccount Pinterest

 

1. Facebook Fanpage

Facebook FanpageFacebook bietet sogenannte Facebook-Pages für Unternehmen an, kategorisiert nach lokales Unternehmen oder Ort, Unternehmen, Organisation oder Institution, Marke oder Produkt, Künstler, Band oder öffentliche Person, Unterhaltung, guter Zweck oder Gemeinschaft. Die Anmeldung geht ganz einfach: Bei Facebook einloggen, eine Unternehmensseite auswählen und dann den Button „Seite erstellen“ drücken. Der Rest ergibt sich von selbst oder kann durch die Hilfefunktion erkundet werden. Bei Facebook ist es möglich, mehrere Administratoren für die Verwaltung der Seite anzumelden. Wer aber als Unternehmen eine Seite angelegt hat, kann darüber keine eigenen Gruppen ins Leben rufen und/oder Mitglied in einer Gruppe werden bzw. dazu eingeladen werden.

2. Instagram

Instagram hat fast 4 Millionen User in Deutschland. Grund genug, als Unternehmen auch auf diesem sozialen Netzwerk unterwegs zu sein. Wie man Instagram erfolgreich nutzen kann, das beschreibt dieser Blogartikel: How to: Instagram Business Account. Seit Februar 2016 ist es auch möglich ein weiteres Konto parallel zum privaten Account zu eröffnen. Das erleichtert das Posten. Die Vorgehensweise erläutert das HilfeCenter von Instagram sehr anschaulich.

3. Unternehmensaccount Twitter

1452637295_UberCons_SocialPack_TwitterDer Microbloggdienst, der 140 Zeichen für eine Nachricht/Link zulässt, bietet keine extra Lösungen fürUnternehmen an. Notwendig sind lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, ein Benutzername und ein Passwort. Moderation durch mehrere Personen ist nur durch die Weitergabe der Zugangsdaten möglich. Die doppelte Authentifizierung soll den Account zusätzlich sichern.

4. Unternehmensseite Google+

Seit November 2011 können Unternehmen auch auf Google+ eine Seite einrichten. Zunächst muss man als Person ein Profil anlegen, bevor man eine Seite (= ein Unternehmen) kreieren kann. Sie haben schon ein Google-Konto? Dann ist es noch einfacher. Unter Google+ einloggen, dann den Übersichts-Stream öffnen und über den Button „Seiten“ Ihre eigene Google+ Seite erstellen. Alternativ kann ebenso wie bei Facebook über eine bestehende Google+-Unternehmensseite diese Funktion ausgewählt werden. Die Administration der eingerichteten Seite kann auf mehrere Personen übertragen werden. Wer zwei Wochen als Administrator für die Seite gemeldet ist, kann als neuer Eigentümer bestimmt werden. Google+ gestattet es Unternehmen „Communities“ einzurichten und anderen als Mitglied beizutreten. Unternehmen, die schon vorher einen Google Place Eintrag eingerichtet hatten, können die Google+-Seite (aber nur, wenn die Seite in Google+ als lokales Geschäft kategorisiert wurde) mit diesem Eintrag verknüpfen. Dafür ist aber eine Verifizierung über Google notwendig.

Update März 2016: Google hat seine Dienste auch Google+ verändert. Als Unternehmen ist die Verwaltung über Google My Business möglich! Achtung: Die Bewertung des Unternehmens sind jetzt nur noch auf Google Maps zu finden.

5. Unternehmensprofil Xing

Xing bietet Unternehmensprofile in drei verschiedenen Optionen an: vom kostenfreien Basis-Angebot hin zu den kostenpflichtigen Standard- und Premiumangeboten. Bevor es losgehen kann, heißt es Einloggen. Dann in der Menüleiste die Karteikarte Unternehmen öffnen, den Button „Unternehmensprofil anlegen“ aktivieren und das Profil anlegen. Ein weiterer Service: eine Verknüpfung des Profils mit dem Bewertungsportal „kununu“. Mitarbeiter, die in ihren  Profilen das Unternehmen integriert haben, werden zudem mit dem Profil verknüpft. Auch Xing setzt bei Unternehmensprofilen auf die Autorisierung des Accounts. Sollte es also Probleme z.B. beim Hochladen der Bilder (Logo) geben, den Kontakt suchen und die Freischaltung beantragen.

6. Markenkanal YouTube

Auf YouTube können Unternehmen an einen eigenen Markenkanal einrichten. Im Unterschied zu den normalen Channels werden dabei zusätzliche Funktionen angeboten, z. B. kann das Erscheinungsbild frei gestaltet werden, Stichwort: Markenwiedererkennung oder es können Wettbewerbe veranstaltet werden. Um einen Markenkanal auf YouTube einzurichten, muss erst ein normaler Account eröffnet werden bzw. man kann sich über ein bestehendes Google Konto bei YouTube einloggen. Bei einem bestehenden Konto, unter den Kontoeistellung, ist die Funktion „in einen Unternehmensnamen oder andere Namen ändern“ zu finden, die die Umwandlung einleitet. Wer ein neues Konto anlegt, kann diese Funktion gleich zu Beginn aktivieren. YouTube stellt Unternehmen drei Möglichkeiten zur Verfügung

Normaler Kanal wie der der Busines Academy Ruhr
Keine Kosten, Layout-Anpassungen sind möglich und die Grundfunktionen wie Kommentare, Profildaten und Freunde

Partnerkanal/Creator Hub
Keine Kosten, Werbeeinnahmen durch Werbevideoeinblendungen, alle Grundfunktionen und bessere Layout-Anpassung
Anmeldung zum Partnerprogramm

Markenkanal/Brand Channel
Kostet Geld, alle Grundfunktionen vorhanden, Layout kann modifiziert werden, Google Gadget
Anmeldung über Google AdWords

7. Unternehmensaccount Pinterest

Seit November 2012 bietet Pinterest Unternehmen ebenfalls Accounts an. Die Funktionen und das Aussehen unterscheiden sich kaum von den 1455204612_pinterestNutzerprofilen. Anders sind lediglich die URL der Seiten, das Profilbild und die Verifizierung der Seite. Letzteres zeigt dem Nutzer, dass es sich um einen offiziellen Account der Marke handelt. Es gibt verschiedene Unternehmensarten wie öffentliche Einrichtungen, Presse oder Marken. Über die Pinterest Funktion „Me + Contributors“ besteht  die Möglichkeit, dass Kunden, Mitarbeitern und sogar ähnliche Marken, selbst Bilder in einer ihrer Gruppen-Boards pinnen. Ausgesuchte Nutzer werden per E-Mail benachrichtigt, dass Sie sie eingeladen haben und Sie erhalten E-Mails von Pinterest, wenn jene Nutzer eigene Pins in das Gruppen-Boardhinzufügen. Weiter Informationen „Social Media Marketing mit Pinterest: So setzen Sie es optimal ein.“

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Irene Mechsner ist Kommunikationswissenschaftlerin M.A. und arbeitet als Redaktionsassistentin in einem Verlag. In ihrer Freizeit brennt sie für das digitale Business – insbesondere für das Online Marketing. Deshalb unterstützt sie das Business-Academy-Ruhr-Team beim Unternehmensblog und bei der Suchmaschinenoptimierung.