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Blogparade „Lieblingstasse“: Ein Hauch von Weihnachten

Eine Blogparade über Lieblingstassen, darauf muss erst einmal einer kommen. Eine tolle Idee von Stefan Evertz, die vonseiten der Netzgemeinde zahlreich angenommen wurde. Eines ist klar: Zu seiner Lieblingstasse kann jeder etwas sagen, oder etwa nicht?

Seit neun Jahren verbunden

Lieblingstasse BlogparadeMeine Tasse und ich führen seit neun Jahren ein sehr inniges Leben. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meine kleine, vom ästhetischen Standpunkt aus wirklich hässliche, blass-besche Tasse in Erwartung des heiligen ersten Schlucks Kaffee an meine Lippen führe. Oft nehme ich sie kurz liebevoll in die Hände, zum Beispiel wenn es in der Küche noch kalt ist und meine Hände die Wärme des tönernen Gefäßes mit dankbaren Kribbeln beantworten. Das ist der Moment, der mir den Morgen versüßt, auch ohne zuckerigen Beigeschmack. Denn Zucker ist tabu für mein Tässchen, nur Milch darf neben Kaffee in den gerade mal 200 Milliliter fassende Hohlraum mit Boden.

Nur einmal, vor 9 Jahren und mehr als 30 Tagen auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund, beherbergte die Tasse für einen Moment eine andere Flüssigkeit, rot und mit stark alkoholischen Zusätzen. Richtig geraten: Glühwein und zwar von der allerleckersten Sorte! Schön war die Tasse auch damals nicht und einzig die Erinnerung an den schönen Abend auf dem Weihnachtsmarkt ließ mich dem Drang nachgeben, genau diese Tasse mit nach Hause zu nehmen.

 

Hilfe, Konkurrenz?

Ich bin eine treue Seele, deshalb hat das Unikat beim mir bis heute überlebt. Eine Sammlung von Weihnachtstassen? Damit kann ich nicht dienen. Vor zwei Jahren hat sie aber eine kleine Schwester bekommen. Denn plötzlich entdeckte ich an einem fremden Ort, an dem ich oft Verweile und ebenfalls Kaffee trinke – ganz hinten im Schrank gut versteckt – eine Glühweintasse aus dem Jahr 2006. Klar, dass das jetzt dort meine liebste Lieblingskaffeetasse ist, glänzend blau und mit güldener Schrift.

Meine Weihnachtsmarkt-Tasse gehört zu mir und Dank des robusten Materials wird sie mich hoffentlich noch bis ins hohe Alter begleiten. Und sollte sie einmal einen Riss bekommen oder zerbrechen, für den Fall habe ich schon die Idee sie als Mosaikbild zu verarbeiten, just nach der Devise: Nicht schön, aber selten.

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Irene Mechsner ist Kommunikationswissenschaftlerin M.A. und arbeitet als Redaktionsassistentin in einem Verlag. Darüber hinaus interessierte sie sich für das digitale Business – insbesondere für das Online Marketing. Mit Herzblut unterstützt sie das Business-Academy-Ruhr-Team beim Unternehmensblog.